3 Doors Down
Seventeen Days

Mit ihrem Debutalbum "The Better Life" schafften die Softrocker 3 Doors Down Anfang des Jahrtausends den absoluten Durchbruch — schließlich wartete das Album mit Hitsingles en masse auf, darunter auch "Kryptonite". Sie erfanden damals zwar nichts Neues, überzeugten aber mit Mainstream-Rock, Ohrwürmern und einfühlsamen Balladen.
- Right Where I Belong
- It's Not Me
- Let Me Go
- Be Somebody
- Landing In London
- The Real Life
- Behind Those Eyes
- Never Will I Break
- Father's Son
- Live For Today
- My World
- Here By Me
- Here Without You (Akustik)
- Away From The Sun (Akustik)
Diesen Weg führten sie auch auf dem Nachfolgealbum "Away From The Sun" ohne große musikalische Änderungen erfolgreich weiter. Was hätte man also vom dritten Album anderes erwarten sollen, als eine Anknüpfung an ihren bisherigen Sound? "Seventeen Days", so der Titel des neuen Werkes, klingt aber anders — die erste Single "Let Me Go" überascht wenig und passt noch in das gewohnte 3 Doors Down Konzept.
Dem Album fehlen jedoch die Ohrwürmer und die zwar eingängigen, aber schönen Melodien. Viele der Tracks funktionieren zwar nach dem altbewährten Schema, bleiben aber nicht lange beim Hörer hängen. Auch wenn die Platte einen ruhigen und akustischen Gesamteindruck hinterlässt, gibt es ein paar rockigere Songs — darunter "Never Will I Break", der wie eine Mischung aus Lynyrd Skynyrd und Kid Rock klingt.
In Kooperation mit Bob Seger schrieben 3 Doors Down den Song "Landing In London", eine düstere Akustik-Ballade. Warum man zusätzlich noch die alten Songs "Here Without You" und "Away From The Sun" in zwei Akustikversionen aufwärmen musste, bleibt fraglich — schließlich klingen beide nicht großartig anders als in der Originalversion und weiterhin machen Balladen ohnehin schon einen Großteil von "Seventeen Days" aus.
Fazit: Nicht so gut wie die ersten beiden Alben, dennoch mit einigen Höhepunkten.
Seventeen Days
Universal (Universal)
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- Genre:
- Rock, Akustik Rock
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